Mc Kenzie

Robin Mc Kenzie wurde 1931 in Auckland, Neuseeland, geboren und hat sich im Laufe seiner Praxis als Physiotherapeut auf die Behandlung von Wirbelsäulenbeschwerden spezialisiert. So entwickelte er in den sechziger Jahren eigene Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die sich heute als Mc Kenzie-Konzept etabliert haben.

Das Mc Kenzie-Konzept unterscheidet sich von den anderen physiotherapeutischen Maßnahmen im Wesentlichen darin, dass nicht die Kräftigung der Muskulatur im Mittelpunkt steht, sonderm dem Betroffenen leicht ausführbare Übungen zusammengestellt werden, die die Struktur und den Stoffwechsel der Weichteilgewebe, einschließlich der Bandscheibe verbessern.

Diese einfachen Übungen kann der Betroffene ohne Aufwand überall ausführen und eliminiert so langfristig selbständig seine Wirbelsäulenbeschwerden. Die Maßnahmen der Selbstbehandlung sollten vor den manipulativen Techniken, d. h. passiven Behandlung des Therapeuten oder Arztes stehen, denn auf lange Zeit kann sich der der Betroffene selber heilen. Wir als Therapeuten sagen ihm, wie er das machen kann. Dadurch entsteht keine Abhängigkeit zum Arzt oder Therapeut.

Wichtige Inhalte der Mc Kenzie- Behandlung sind nicht zuletzt auch Prophylaxe und Haltungskorrektur, damit das Gefühl rückengerechten Verhaltens selbstverständlich wird.


© Rahe-Goeldner & Penzel